Peter B alias BE KIND SLOW

Aus Justizskandal Kampusch
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geb. am 4.4.1938 als Sohn des Neurologen Walther Birkmayer

Diplomkaufmann

Oberst des Intendanzdienstes, Präsident der Offiziersgesellschaft Wien, 1998-2008, Ehrenmitglied seit 15.5.2008

Vita

(Quelle: "Unser Auftrag", Zeitschrift der Offiziersgesellschaft Wien, Ausgabe 03/09, 2009, S.14)


Pfadfinderführer von 1948 bis 1953


zivile Laufbahn

Hochschule für Welthandel, Abschluss Diplomkaufmann, 1962

1966 Berufsanwärter in Wirtschaftstreuhandkanzleien, 1968 zum Steuerberater bestellt und in Folge selbständiger Steuerberater mit 20 Mitarbeitern bis 1999

gerichtlich beeideter Buchsachverständiger von 1968 bis 1995 und ab 1988 beeideter Buchprüfer

seit 1959 Mitglied des Techniker-Cercle, seit 1974 Mitglied in Rotary Wien-West

Zahlreiche Funktionen in der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Kammertagsmitglied, Vorsitzender diverser Ausschüsse, Vorstandsmitglied, Vizepräsident, Vorsitzender aller Prüfungskommissionen für Wirtschaftsprüfer


Militärische Laufbahn

1964: Präsenzdienst als Einjährig-Freiwilliger auf Jägerschule, Glasenbach dann HWS in Stiftskaserne Wien

10 Jahre Truppenübungen bei der NT Kompanie 500 in der Magdeburgkaserne in Klosterneuburg, Beförderung zum Leutnant des Wirtschaftsdienstes

Intendanzkurs auf der Landesverteidigungsakademie und Beförderung zum Hauptmann des Intendanzdienstes

Einsätze als Urlaubsvertretung des Intendanten im Militärkommando Wien, als Verbindungsoffizier zum Wirtschaftsministerium und als S5 und Informationsoffizier

2003 endet der aktive Wehrdienst und Tätigkeit im Expertenpool des BMLV in der Gruppe Intendanzwesen

1998 bis 2008 Präsident der Offiziersgesellschaft Wien, seit 15.5.2008 Ehrenmitglied

Erwähnungen im IBK-Bericht s. 175 f., wird noch ausgearbeitet, bis jetzt nur direkte zitate

Telefonkontakte zwischen Birkmayer und Ernst Holzapfel in zeitlichem Zusammenhang zu Erotik-Shop

So habe es Telefonkontakte zwischen einem als „be kind slow“ registrierten Fernsprechteilnehmer und Ing. Ernst H. und damit in zeitlichem Zusammenhang stehend Telefonkontakte zwischen der Geschäftsführerin einer Erotik- Shop-Kette namens Elisabeth G. und Ing. Ernst H. gegeben. Als Fernsprechteilnehmer zur Speicherung „be kind slow“ habe ein gewisser Peter B. eruiert werden können, der ein im Ruhestand befindlicher ehemaliger Bundesheeroffizier sei.

Aussage in Disziplinarverfahren

Aus anderer Quelle habe die Evaluierungskommission erfahren, dass Dkfm Peter B. als Auskunftsperson in einem Disziplinarverfahren gegen einen anderen Bundesheeroberst xxxxxxxxxx vernommen worden sei, also ausgesagt haben soll, weil er in dem dort maßgeblichen Dunstkreis offenbar verfangen gewesen sei. Dies sei deswegen interessant, weil der damals disziplinierte Oberst aus dem Bundesdienst ausgeschieden sei, weil er xxxxxxxxxxxxxxx fotografiert und ins Internet gestellt haben solle Über Vorhalt des vernehmenden Richters, dass diese Information im Akt nicht aufscheine, erklärte der Zeuge, dass dies leicht möglich sei, weil auch die Evaluierungskommission insoweit auf unüberwindbare Schwierigkeiten gestoßen sei. B. und A. seien vermutlich dem Nachrichtenamt oder dem Abwehramt zuzuordnen. Zwischen diesen Verantwortungsbereichen solle es gewisse Spannungen geben. Die Evaluierungskommission habe den Disziplinarakt von A. einsehen wollen und eröffnet bekommen, dass ein derartiger Akt nicht vorhanden sei, was sich mittlerweile als falsch herausgestellt habe.


Bezug zur damaligen Justitzministerin Bandion-Ortner

So sei er nämlich als ausgebildeter Steuerberater auch Beisitzer der früheren Bundesministerin xxxxxxxxxxxxx im verwaltungsrechtlichen Finanzstrafverfahren gewesen, wo diese als sogenannte Spruchsenatsvorsitzende tätig gewesen sei. Sie kenne Dkfm B. also. Im Dezember habe es ein Video im Internet gegeben, wo sie gemeinsam mit ihm karitativ Punsch ausgeschenkt habe. Als der Zeuge im Juni 2009 bei der damaligen Frau Bundesministerin persönlich interveniert habe, dass die Evaluierungskommission endlich die K.-Protokolle einsehen könne, habe er auch bei der Mitteilung des damals aktuellen Ermittlungsstandes den Namen Peter B. („be kind slow“) erwähnt, was im Gespräch seitens der Frau Bundesministerin ohne Reaktion geblieben sei.