ZL 2. März 1998 - Brigitta Sirny

Aus Justizskandal Kampusch
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Widersprüche

Version 5:30 aufgestanden:

Im Buch "Verzweifelte Jahre" schreibt Frau Sirny:

Mein Leben in der Hölle begann um halb sechs. [...] Der Wecker läutete, genau wie sonst. Ich stand sofort auf, wie immer.<ref>"Verzweifelte Jahre", Kapitel 1, erster Satz</ref>


Version 4:00 aufgestanden

Walter Pöchhacker beruft sich in "Der Fall Natascha", Seite 46 auf eine Aussage von Frau Sirny:

Ihren eigenen Angaben zufolge sei Frau Sirny am 2. März 1998 bereits gegen vier Uhr in der Früh aufgestanden, [...]<ref>http://www.detektiv-poechhacker.at/forum/topic.php?id=112&highlight=&page=18&s=ada27b0ef5778cd3703ab071b5a74358</ref>


Version 6:45 geschlafen

In einem Interview mit der Zeitschrift News (11/98, Seite 59) sagt Frau Sirny: "Heute wurde ich mit einem Polizisten konfrontiert, der mich um 6:45 mit einem fremden Mann am Bahnhof Meidling gesehen haben will. Der Beamte hat behauptet, daß er drei Meter neben mir gestanden sei. Ich war um diese Zeit aber daheim und habe noch geschlafen."<ref>http://natascha-kampusch.at.s3.amazonaws.com/domains/natascha-kampusch.at/wp-content/uploads/2011/05/znews_981101_01till03.pdf</ref>

2. März 1998

4:00 Frau Sirny steht am 2. März 1998 gegen vier Uhr in der Früh auf, um noch Unterlagen für eine Getränkesteuerprüfung vorzubereiten, die nach dem Konkurs mit zwei Lebensmittelgeschäften ausständig war.


Kaffees und Morgentoilette

6:40 - 6:45 Natascha aufgeweckt

Natascha habe befürchtet, zu spät zur Schule zu kommen, sei aber von Frau Sirny beruhigt worden. Natascha hätte an diesem Tag eine Förderstunde in Deutsch gehabt und früher in der Schule sein müssen. Frau Sirny habe für ihre Tochter noch schnell die Kleider gerichtet und es sei zu einem Streit gekommen, der mit einer Ohrfeige geendet habe.

7:00 Natascha verlässt die Wohnung - Fr. Sirny winkt - noch in Unterwäsche - von einem Fenster der Wohnung aus nach.

7:0X letzter Sichtkontakt

7:30 Sirny verlässt die Wohnung, um mit ihrem Fahrzeug zum Stützpunkt ihres Arbeitgebers "Essen auf Rädern" nach Wien-Leopoldstadt zu fahren, wo sie in 14-tägigem Rhytmus Essen auslieferte.

7:XX Bei ihrem geparkten Wagen angekommen, habe sie bemerkt, dass schon wieder zu wenig, bzw. gar keine Luft in einem Reifen war. Sie sei daher zu einer Tankstelle gefahren und habe, wie bereits einige Wochen zuvor, den Schaden beheben lassen. Da dies länger gedauert habe und ihr Dienst schon um acht Uhr begann, habe sie von der Tankstelle aus per Handy angerufen und ihre Verspätung angekündigt.

7:XX Tankstelle

7:XX Anruf bei Arbeitgeber

8:45 Eintreffen beim Arbeitgeber

XX:XX Ende der Arbeit

XX:XX Eintreffen beim Steuerberater

XX:XX Der zufällig anwesende Lohnsteuerprüfer nimmt eine kurze, eigentlich für einen späteren Zeitpunkt geplante Prüfung vor.

XX:XX Anruf bei ihrem verheirateten Freund Eduard Goldschmied (Name geändert).

XX:XX Ende bei Steuerberater

XX:XX ungeplantes Zusammentreffen mit Hr Koch am Gürtel. Durch die geöffnete Seitenscheibe habe sie ihn gefragt, wo Nataschas Reisepass sei. Sie habe deswegen danach gefragt, weil sie ihn am Vorabend in der Tasche nicht gefunden, in der Jacke jedoch nicht nachgeschaut habe.

XX:XX Eintreffen Brigitta Sirny in der Wohnung

XX:XX Herr Goldschmied ist in der Wohnung

16:00 Herr Goldschmied verlässt die Wohnung

Brigitte Sirny geht davon aus, dass Natascha nach der Schule in den nahegelegenen Hort gegangen sei, von wo Tante Joesi sie in letzter Zeit immer weisungsgemäß um 16 Uhr heimgeschickt habe.

16:50 Anruf bei Jürgen Neuberger 16:5X Anruf im Hort - "Tante Monika" ist nicht erreichbar

17:00 2. Anruf im Hort. Tante Joesi hat in der Zwischenzeit mit einem Mädchen aus Nataschas Parallelklasse gesprochen und von diesem erfahren, dass Natascha in der Schule nicht gesehen worden und daher möglicherweise krank sei.

17:0X Anruf bei einer Klassenkameradin von Natascha

17:XX Anruf bei Anneliese Glaser

17:0X Anruf bei der Tochter von Fr. Sirny

17:XX Eintreffen im Wachzimmer, um die Vermisstenanzeige zu erstatten.

Lt "verzweifelte Jahre": Rückkehr in die Wohnung, Anruf bei Ludwig Koch, Anruf bei Claudia Sirny-Nestelberger

17:XX Anruf beim Schwiegersohn

17:30 Anruf von Anneliese Glaser an Sirny: "Natascha ist nicht bei der Großmutter"

     Gemeinsame Fahrt mit dem Schwiegersohn ins Polizeikommissariat 

XX:XX Eintreffen im Polizeikommissariat

     Gemeinsame Fahrt mit dem Schwiegersohn zur Wohnung 

20:00 Frau Sirny erreich Herrn Koch auf dessen Handy und teilt ihm mit, dass Natascha verschwunden wäre. Über Nachfrage erklärte Fr. Sirny, Herrn Koch nicht gefragt zu haben, ob Natascha bei ihm sei. Sie hätte ihm gesagt, Natascha sei verschwunden.

Einzelnachweise

<references />